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GESUND BEGINNT IM KINDERMUND.

Sobald der erste Milchzahn durch die Kauleiste von Babys bricht, gehört die Zahnpflege zu einer gesunden Tagesroutine und der regelmäßige Zahnarztbesuch in den Familienkalender. Dabei hilft jetzt das „Gelbe Heft“.

Autorin: Barbara Lang // Foto: getty

Das gelbe Kinderuntersuchungsheft (kurz U-Heft oder „Gelbes Heft“), das Eltern mit der Geburt ihres Kindes erhalten, ist ein wahrer Erfolgshit. Die kinderärztlichen Früherkennungsuntersuchungen U1 bis U9 werden darin dokumentiert – dies wird von über 95 Prozent der Familien wahrgenommen.

Zusätzlich können Versicherte der BMW BKK im Rahmen des Programms STARKE KIDS by BKK von erweiterten Leistungen bei den Kindervorsorgeuntersuchungen zwischen 0 und 17 Jahren profitieren. Bei der frühkindlichen Zahnvorsorge hingegen ist noch Luft nach oben. Lediglich 11,5 bis 56 Prozent (je nach Untersuchung) besuchen mit ihren Kleinkindern die Zahnarztpraxis. Dies soll sich nun ändern.

Im neuen Kinderuntersuchungsheft werden jetzt auch die Zahnarztbesuche der Kleinen dokumentiert. Für das alte „Gelbe Heft“ gibt es passende Einlegeblätter.

Z1 bis Z6 werden dokumentiert.

Seit Januar 2026 gibt es neue gelbe U-Hefte, in denen auch die sechs zahnärztlichen Früherkennungsuntersuchungen Z1 bis Z6 eingetragen werden. Sie sollen zwischen dem 6. Lebensmonat und dem vollendeten 6. Lebensjahr stattfinden. Diese umfassen neben der Untersuchung von Mundhöhle und Zähnen z. B. auch eine Beratung zu richtiger Mundhygiene, Ernährung und Zahnpflege oder eine Bewertung des persönlichen Kariesrisikos.

Dass zahnmedizinische Prävention wirkt, zeigen Zahlen der 6. Deutschen Mundgesundheitsstudie: Ihr zufolge waren 78 Prozent der 12-jährigen Kinder kariesfrei. Das neue „Gelbe Heft“ soll Zahnarztbesuche im Kleinkindalter steigern und so einen wichtigen Grundstein für eine lebenslange Zahn- und allgemeine Gesundheit legen. Denn Karies und Zahnfleischentzündung können andere Erkrankungen begünstigen.

Wer schon als Kind die Zähne gut pflegt, behält diese Routine auch als Erwachsener bei. Beim Zahnputztraining erlernen die Kinder z. B. die KAI-Technik: Hierbei säubern sie zuerst die Kauflächen durch Vor-zurück-Bewegungen, dann die Außenflächen in kreisenden Bewegungen und schließlich „fegen“ sie die Innenflächen von unten nach oben bzw. oben nach unten aus. Eltern sollten immer noch nachputzen! Und mit einem motivierenden Zahnputzlied von etwa zwei Minuten klappt das Putzen noch viel besser!

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Gesunde Zähne von klein auf – mit der Zusatzversicherung „ZahnGesund 100“ des Münchener Vereins. Die Vorteile? Bis zu 5.000 Euro für Kieferorthopädie, Schienen und mehr. Optimaler Schutz für Kinderzähne. Informieren Sie sich unter

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