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Eine Frau sitzt mit Salat und Getränk in der Sonne.

WAS NÜTZT EINE GESUNDE LEBENSWEISE?

Rauchstopp, Krebsvorsorge, Ernährung – was bringt das für unsere Gesundheit, vielleicht sogar in Lebensjahren? Fakten, Tipps und Leistungen für einen vorsorgenden Lebensstil, die sich wirklich lohnen.
Autorin: Karen Cop // Fotos: iStock (6)

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Faktoren für mehr Lebensjahre.

Wissenschaftler der Harvard T.H. Chan School of Public Health in Boston werteten die Daten zur Lebensweise von 78.865 Frauen und 44.354 Männern aus, die rund 30 Jahre begleitet wurden. Sie entdeckten, dass vor allem fünf Faktoren die Lebenserwartung positiv beeinflussen: Nichtrauchen, Idealgewicht, keinen bis wenig Alkohol, tägliche Bewegung und eine gesunde Ernährung. Frauen gewannen im Schnitt vierzehn und Männer zwölf Lebensjahre.

Auswahl gesunder Lebensmittel.

Ausgewogene Ernährung für Leistung und Wohlbefinden.

Ernährung ist wichtig, um unseren Körper gesund zu halten, aber auch, um zur Genesung beizutragen. Dagegen kann uns eine falsche Ernährung auch krank machen. Ein wichtiger Schritt zu einer guten Ernährung ist die Rückbesinnung auf natürliche unverarbeitete Lebensmittel, die viele Nähr-, Vital- und Ballaststoffe enthalten, wie z. B. frisches Gemüse und frischer Fisch. Aber auch eine zu einseitige Ernährung führt zu Nährstoffmangel. Wer sich daher ausgewogen und abwechslungsreich ernährt, fördert seine Leistung und sein Wohlbefinden. Zur Orientierung bietet die Deutsche Gesellschaft für Ernährung einen Ernährungskreis mit sieben Lebensmittelgruppen und Verzehrempfehlungen an: www.dge-ernaehrungskreis.de

Screening gegen Hautkrebs.

Hautkrebs gehört zu den häufigsten Krebsarten. Je früher er entdeckt wird, desto größer sind die Heilungschancen. Das gilt besonders für das maligne Melanom, den schwarzen Hautkrebs: Früh entdeckt, ist dessen Heilungsrate hoch, nimmt aber mit Fortschreiten der Erkrankung rasch ab. Der weiße Hautkrebs tritt mit zunehmendem Alter häufiger auf, verläuft aber meist gutartig. Versicherte ab 35 Jahren haben alle zwei Jahre einen Anspruch auf die Untersuchung der gesamten Haut. Zusätzlich erstattet die BMW BKK ihren Versicherten unter 35 Jahren einmal im Jahr bis zu 25 Euro für eine Hautkrebsvorsorgeuntersuchung.

60.400 Menschen

in Deutschland erhalten nach Schätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) die Diagnose Darmkrebs – jährlich. Die Heilungschancen sind inzwischen hoch, hängen jedoch davon ab, wie früh der Tumor entdeckt und entfernt wird. Deshalb haben Männer ab 50 und Frauen ab 55 Jahren alle zehn Jahre einen gesetzlichen Anspruch auf eine Darmspiegelung. Einen weiteren frühzeitigen Hinweis kann ein Test geben, der unsichtbares Blut im Stuhl feststellt. Ihr kostenloses Test-Set für zu Hause bekommen Versicherte der BMW BKK altersunabhängig hier: www.carediag.de/bmw

Ein Paar joggt über Fliesenboden.

Bestes Zellentraining.

Sport bringt den Kreislauf und den Stoffwechsel in Fahrt. Damit hilft er dem Körper beim Entgiften und die Bewegung trainiert Muskeln und Herz. Die WHO empfiehlt 2,5 bis 5 Stunden Bewegung pro Woche, also etwa 22 bis 42 Minuten täglich. Laut Prof. Martin Halle, Leiter des Zentrums für Prävention und Sportmedizin München, kann durch regelmäßigen Sport sogar die biologische Uhr zurückgedreht werden. Die Fitness- und Lauf-Coaches der BMW BKK helfen Ihnen dabei, in Bewegung zu kommen und zu bleiben: www.bmwbkk.de/online-coaches

Aneurysma rechtzeitig erkennen.

Aneurysmen sind Veränderungen an einer geschwächten Hauptschlagader, die reißen können. Ein lebensgefährliches Bauchaortenaneurysma betrifft besonders Männer über 65 Jahren. Mit einer für BMW BKK Versicherte kostenlosen Ultraschalluntersuchung könnten sie den Notfall verhindern.

20

Minuten nach dem Rauchstopp

erholen sich Blutdruck und Puls, die Durchblutung der Gefäße verbessert sich. 24 Stunden nach der letzten Zigarette sinkt bereits das Risiko eines Herzinfarkts. Mit dem Rauchen aufzuhören gehört zur  erfolgversprechendsten Maßnahme für mehr Gesundheit. In der BMW BKK Kursdatenbank finden Sie Rauchfrei-Programme in Ihrer Nähe.

Schutzimpfungen

gehören zur wirksamsten Prävention gegen schwere Krankheiten ­– von den sogenannten Kinderkrankheiten über die saisonale Grippe bis zur Frühsommer-Meningoenzephalitis, die von Zecken übertragen wird. Die BMW BKK übernimmt die Kosten für alle von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlenen Impfungen und erstattet die Kosten für Reiseimpfungen. Einen Überblick erhalten Sie auf unserer Website unter www.bmwbkk.de/impfungen

Ein Kännchen gefüllt mit Würfelzucker.

Macht Zucker zuckerkrank?

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation sind weltweit rund 350 Millionen Menschen zuckerkrank, in Deutschland leiden schätzungsweise sechs Millionen an Diabetes mellitus. Das heißt, ihr Blutzuckerspiegel ist erhöht und schädigt unbehandelt und auf Dauer den gesamten Körper. Daran ist nicht unmittelbar der Zuckerkonsum schuld. Dennoch können zu viele Süßigkeiten und kalorienreiche süße Softdrinks das Diabetes-Risiko erhöhen. Versicherte der BMW BKK profitieren vom medizinischen Netzwerk BKK MedPlus. Die BMW BKK bringt alle wichtigen Ärztinnen und Ärzte, Therapeutinnen und Therapeuten für Sie zusammen. Sprechen Sie Ihre/n persönlichen Kundenberater/in an.

Mehr Zähne, weniger Karies.

Die regelmäßige, jährliche Zahnsteinentfernung und eine halbjährliche Untersuchung der Zähne sowie alle zwei Jahre eine Parodontitis-Früherkennung gehören zur optimalen Vorsorge. Bei Kindern sind die Vorsorge-Intervalle noch kürzer. Auch deshalb haben heute laut der Deutschen Mundgesundheitsstudie (www.idz.institute/publikationen) 81,3 Prozent der Kinder kein Karies mehr und nur jede/r achte jüngere Seniorin oder Senior ist zahnlos. 1997 hatte jede/r Vierte zwischen 65 und 74 Jahren keine eigenen Zähne mehr.

Sonne tanken.

Das für Knochen und Immunsystem wichtige Vitamin D müssen wir nicht mit der Nahrung zu uns nehmen. Unser Körper kann es selbst herstellen, allerdings nur mithilfe von Sonnenlicht. Er kann Vitamin D auch für den lichtarmen Winter speichern, am besten von März bis Oktober. Strecken Sie möglichst viel Haut der Sonne entgegen, dann reichen 15 bis 20 Minuten aus. Wollen Sie länger an der Sonne bleiben, tragen Sie ein Sonnenschutzmittel auf.

Für Frauen.

Einmal jährlich steht bei den meisten Frauen die gynäkologische Früherkennung auf dem Kalender: Gebärmutterhalskrebsfrüherkennung per Pap-Test zwischen 20 und 35, ab 35 kommt ein HPV-Test dazu, der möglicherweise krebsauslösende Humane Papillomviren aufspürt. Außerdem wird die Brust abgetastet. Zwischen 50 und 69-jährige Frauen werden zudem alle zwei Jahre zum Mammografie-Screening eingeladen. Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen, aber dank der Früherkennungen sind die Heilungschancen heute sehr gut.

Für Männer.

Die Untersuchung zur Früherkennung von Prostatakrebs können Männer ab 45 jährlich in Anspruch nehmen. Urologinnen und Urologen sind die richtigen Ansprechpartner/innen, denn sie haben sich nicht nur auf Harnwegs-Erkrankungen, sondern auch auf Krankheiten des männlichen Unterleibs spezialisiert. Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Männern. Laut der Deutschen Krebsgesellschaft wird bei jedem sechsten Mann über 50 ein Prostata-Karzinom entdeckt. Die Heilungschancen bezeichnet die Krebsgesellschaft (DKG) als gut.


Vorsorge mit der BMW BKK.

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