„ICH FÜHLE MICH JETZT EINFACH SICHERER.“
Sonja Zayer ist überzeugt: Spaß an Bewegung kennt kein Alter. Uns hat die 74-Jährige erzählt, welche Rolle das Gehsicherheitstraining der BMW BKK für diese positive Lebenseinstellung spielt.
Sonja Zayer war schon immer eine sportliche Frau – ob beim Walken, im Sportverein oder Fitness-
studio. Aber trotzdem wurde bei der heute 74-Jährigen eine Sorge immer größer: Ich darf bloß nicht hinfallen, mich bloß nicht verletzen. Denn bei ihr wurde vor einigen Jahren Osteoporose festgestellt – eine Erkrankung, bei der die Knochenmasse abnimmt und das Knochen-
gewebe porös und instabil wird. Die Folge: Schon geringe Stürze können zu Brüchen führen, etwa an Hüfte oder Handgelenk. Obwohl Sonja Zayer weiter aktiv bleibt, schränkt die Angst vor einem Sturz ihren Alltag ein, sie traut sich weniger zu. Daher ist die Münchnerin sofort begeistert, als sie vor ein paar Jahren die Einladung der BMW BKK zum Gehsicherheitstraining im Briefkasten findet. „Ein solches Angebot hat in meinem Umfeld noch niemand von seiner Krankenkasse bekommen.“ Das sei für sie wieder mal ein Zeichen gewesen, dass sie sich damals für die richtige Krankenversicherung entschieden habe, sagt Sonja Zayer. Damals, in den 1990er-Jahren, als sie sich im Personalwesen bei BMW um die Abrechnungen kümmert, hat sie sich mit dem Unternehmen identifiziert und dort wohlgefühlt. „Es ging sehr familiär zu“, erzählt Sonja Zayer. Der Wechsel zur betriebseigenen Krankenkasse war für sie daher eine logische Konsequenz – die sie nie bereut hat.
GEZIELTER SCHUTZ VOR STÜRZEN.

Sonja Zayer folgt der Einladung und besucht die Kurse zum Gehsicherheitstraining seit 2023. Momentan trifft sich ihre Gruppe aus etwa 15 Teilnehmern und einer ausgebildeten Trainerin jeden Donnerstag. Gemeinsam üben sie, Stürze zu vermeiden und sich besser abzufangen. Mit dem Ball, verschiedenen Hindernissen, Bändern oder dem eigenen Körpergewicht schulen sie den Gleichgewichtssinn, die Muskulatur und die Reaktionsschnelligkeit. Langweilig wird es dabei nicht, „es kommen immer wieder andere Übungen dazu“. Sonja Zayer genießt das neue Lebensgefühl: „Ich merke täglich, dass ich viel sicherer und standfester geworden bin.“ Sie hat nicht nur weniger Angst – das Training hat sie vor Schlimmerem bewahrt: „Im Urlaub bin ich mitten auf der Straße gestolpert und beinahe hingefallen. Kurz bevor ich auf dem Boden lag, bin ich auf einmal wieder gestanden.“ Alles ging schnell, die 74-Jährige kann gar nicht mehr genau nachvollziehen, was passiert ist. Sie spürt aber, dass der Gehsicherheitskurs einen Einfluss auf die Situation hatte: „Sport habe ich ja auch vorher schon gemacht, aber dieses Training ist einfach noch mal gezielter. Es bereitet uns auf genau solche Situationen vor.“ Außerdem werden die Teilnehmer stets angeleitet, sodass sich bei der Ausführung keine Fehler einschleichen können. Ein echter Glücksfall ist für Sonja Zayer ihre Trainerin Margit Schulte: „Von Anfang an habe ich sie als Kurs- leiterin, sie kennt meine Bedürfnisse und Schwachstellen und begleitet uns alle mit sehr viel Empathie und Fachwissen.“ Doch nicht nur die Zeit im Kurs zählt: Zum Erfolg gehört auch, regelmäßig zu Hause zu trainieren. „Das verlangt schon ein bisschen Disziplin, aber ich weiß ja, wofür ich es mache.“
FÜR BEWEGUNG GIBT ES KEINE ALTERSGRENZE.
Über die Zeit sei im Kurs auch ein richtiges Gemeinschaftsgefühl entstanden: „Wir kommen nicht nur zum Training zusammen, sondern auch, um einen Schwatz zu halten, uns auszutauschen.“ Auf die Gruppendynamik zu setzen, das ist auch Sonja Zayers Tipp für alle, die noch mit dem inneren Schweinehund kämpfen: „Man muss es zusammen machen, das fällt viel leichter, als allein rauszugehen. Wir reden beim Walken oder im Sportverein über Gott und die Welt – dadurch macht es viel mehr Spaß und tut auch der Seele gut.“ Genauso wichtig findet sie, sich nicht von der Bewegung abbringen zu lassen, wenn es irgendwo ziept oder drückt: „Wenn mir die Hüfte wehtut in der Früh und ich gehe eine Stunde marschieren, dann sind die Schmerzen weg.“ Dieses Motto hat auch Sonja Zayers Mutter überzeugt: Inzwischen macht auch die 92-Jährige zu Hause die Übungen nach. „Von Frau Schulte weiß ich ja, dass man nie zu alt ist für Bewegung. Man macht, was man kann – jede Bewegung ist besser als keine. Inzwischen geht meine Mutter wieder die Treppen zur U-Bahn hoch, statt die Rolltreppe zu nehmen.“ Und Sonja Zayers Osteoporose? Die ist nicht verschwunden, aber die Schmerzen sind weniger geworden und die Erkrankung hat ihren Schrecken verloren – denn gegen Stürze ist Sonja Zayer jetzt gut gewappnet.
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Das Gehsicherheitstraining richtet sich an Senioren 70+, die Sturzangst haben oder bereits gestürzt sind.
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