SCHUTZ VON INNEN.
Antientzündliche Ernährung – so helfen Ihnen entzündungshemmende Lebensmittel.
Entzündungen sind eine normale Abwehrreaktion des Körpers auf Verletzungen oder Infektionen. Sie helfen dabei, Krankheitserreger zu bekämpfen und die Heilung einzuleiten.
Werden sie chronisch, können sie zu Müdigkeit, Verdauungsstörungen oder Gelenkschmerzen führen und stehen im Zusammenhang mit Erkrankungen wie Rheuma, Diabetes, Herz‑Kreislauf‑ Leiden und Alzheimer.
Eine bewusste Ernährung kann helfen, Entzündungsprozesse im Körper zu regulieren und Beschwerden zu lindern.
Tipps für eine antientzündliche Ernährung.
- Gesunde Fette verwenden: Ersetzen Sie Butter und Margarine durch Olivenöl oder Leinöl.
- Unverarbeitete Lebensmittel bevorzugen: Fertigprodukte enthalten häufig Zucker und Zusatzstoffe, die Entzündungen fördern können. Kochen Sie möglichst frisch.
- Kräuter und Gewürze integrieren: Petersilie, Basilikum und Oregano sind schmackhaft und haben entzündungshemmende Eigenschaften.
- Ausreichend trinken: Ein guter Flüssigkeitshaushalt unterstützt die Nierenfunktion, hilft beim Abtransport von Stoffwechselprodukten und reguliert Entzündungsprozesse im Körper.
Lebensmittel, die Entzündungen hemmen.
Diese Lebensmittel unterstützen den Körper dabei, Entzündungen entgegenzuwirken:
Omega-3-Fettsäuren: Fetter Seefisch wie Lachs, Makrele und Hering oder Algenöl liefern wertvolle Omega-3-Fettsäuren.
Tipp: Ein Esslöffel Leinöl im Salat bringt zusätzliche Omega-3-Fettsäuren auf den Teller.
Kurkuma & Ingwer: Die beiden Gewürze gelten als natürliche Entzündungshemmer und lassen sich vielseitig zum Würzen oder als Tee genießen.
Grünes Gemüse: Spinat, Brokkoli oder Grünkohl liefern Antioxidantien, die die Zellen vor oxidativem Stress schützen.
Beeren: Blaubeeren, Himbeeren und Erdbeeren enthalten viele sekundäre Pflanzenstoffe und sind ideal als Snack oder im Müsli.
Nüsse & Samen: Walnüsse, Mandeln und Leinsamen liefern gesunde Fette und Ballaststoffe. Am besten ungesalzen und in Maßen genießen.
Eine antientzündliche Ernährung braucht keine komplizierten Regeln. Wer regelmäßig frische, möglichst unverarbeitete Lebensmittel auf den Speiseplan setzt, kann den Körper dabei unterstützen, Entzündungsprozesse zu regulieren – und damit langfristig etwas für Gesundheit und Wohlbefinden tun.
Hier gibt es noch mehr antientzündliche Rezepte:
- Haferflocken mit Beeren und Nüssen
- Saftiges Garnelen-Risotto mit Kirschtomaten
- Spaghetti mit Avocado-Pesto und Tomaten
- Bunter Ofengemüse-Salat mit Pistazienmit Kartoffeln und Avocadocreme
- Mozzarella-Rucola-Salat mit Kichererbsen und aromatischem Pestodressing
- Linsensuppe mit Kurkuma und gemischtem Salat
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