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„DIE VORSORGE HAT SCHLIMMERES VERHINDERT."

Wie ein einfacher Test das Leben von Florian Schwärzler veränderte. Obwohl er sich rundum gesund fühlte, machte er einen Stuhltest zur Darmkrebsvorsorge – und ist heute froh darüber.

Autorin: Ineke Haug // Foto: Markus Hirner

Florian Schwärzler ist kein Mann, der gerne im Mittelpunkt steht. Der zweifache Familienvater wählt seine Worte mit Bedacht, packt lieber an, statt große Reden zu schwingen. Zum Beispiel beim Österreichischen Roten Kreuz oder bei der Feuerwehr in seinem Wohnort Karnabrunn in Österreich, wo er seit vielen Jahren tätig ist. Ein Thema gibt es aber, für das der 55-Jährige gerne laut wird: Darmkrebsvorsorge.
Grund dafür ist seine eigene Geschichte, die letztes Jahr im Sommer beginnt: „Ich habe mir öfter mal gedacht, jetzt bist du über 50, jetzt solltest du mal die Darmkrebsvorsorge angehen“, erinnert sich Florian Schwärzler, der im technischen Produktdesign im Münchner Forschungs- und Innovationszentrum (FIZ) arbeitet und zwischen München und der österreichischen Heimat pendelt.

STUHLTEST LÄSST KLEINSTE BLUTSPUREN ERKENNEN.

Er entscheidet sich für den immunologischen Stuhltest, den die BMW BKK als niedrigschwelliges Angebot anbietet – und das bereits vor der gesetzlich geregelten Vorsorge ab 50 Jahren, weil Darmkrebs zunehmend auch bei Jüngeren auftritt. Der Test lässt sich zu Hause durchführen, die Probe wird eingeschickt und im Labor auf den Blutfarbstoff Hämoglobin untersucht. Überschreitet die gemessene Hämoglobinmenge einen bestimmten Grenzwert, gilt der Test als positiv.
Das Ergebnis von Florian Schwärzler ist auffällig: In der Probe werden kleinste, mit bloßem Auge nicht sichtbare Blutspuren nachgewiesen. Das bedeutet noch nicht, dass Darmkrebs vorliegt.

Es ist aber ein Grund, genauer hinzuschauen. Deshalb folgt als nächster Schritt eine Darmspiegelung, Florian Schwärzler vereinbart im September 2025 einen Termin bei einer niedergelassenen Gastroenterologin. „Als ich aus der Narkose aufgewacht bin, hat sie direkt gesagt, dass sie zwei Polypen entfernt hat. Einen dritten, breitstieligen Polypen müsse ich aber im Krankenhaus entfernen lassen, weil sie dafür nicht ausreichend ausgerüstet sei.“

DANK VORSORGE SCHLIMMERES VERHINDERT.

Polypen sind zunächst meist gutartige Wucherungen der Darmschleimhaut. Einige können sich jedoch über Jahre zu Darmkrebs entwickeln. Werden sie rechtzeitig entdeckt und vollständig entfernt, lässt sich diese Entwicklung verhindern. Im Fall von Florian Schwärzler weist der dritte Polyp bereits eine Gewebeveränderung auf, als er dann Ende 2025 im Krankenhaus abgetragen wird.
Glücklicherweise gelingt es, das veränderte Gewebe vollständig zu entfernen – an den Rändern finden sich keine auffälligen Zellen und auch eine weitere Darmspiegelung im Juni 2026 ergibt keine weiteren Auffälligkeiten.

„Ich bin dank der gerade rechtzeitigen Kontrolle noch einmal davongekommen und kann daher allen raten, die Vorsorgeangebote der Krankenkasse wahrzunehmen“, sagt Florian Schwärzler. Er selbst habe den Termin zur Vorsorge auch lange hinausgezögert, weil er dachte: „Mir fehlt ja nichts, ich fühle mich gut und bin praktisch nie krank.“ Heute weiß er: „Polypen sind völlig schmerzfrei, wenn man wartet, bis man Schmerzen hat, kann es zu spät sein.“
Hinzu kommt: Der Aufwand für den Stuhltest ist minimal und auch die Darmspiegelung ist schmerzfrei, einzig die vorbereitende Darmreinigung empfinden viele Menschen als etwas unangenehm. Auch das sieht er pragmatisch: „Es tut mir ganz gut, mal ein, zwei Tage zu fasten.“

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Bestellen Sie sich unter www.praevention.care/bmw einmal im Jahr einen kostenfreien immunologischen Stuhlbluttest. Sie werden mit zehn Euro im Bonusprogramm belohnt.

AB JETZT: DARMFREUNDLICHE ERNÄHRUNG.

Für Florian Schwärzler ist das Erlebte Anlass, sich mehr mit seiner Darmgesundheit auseinanderzusetzen. Er liest Bücher über ausgewogene Ernährung und das Mikrobiom und nimmt über die BMW BKK am zehnwöchigen Online-Kurs „Gesund mit Darm“ teil. „Das kann ich jedem nur empfehlen, das Wissen war gut aufbereitet und es gab sinnvolle Ernährungstipps. Ich finde es toll, dass meine Krankenkasse so etwas anbietet.“
Und heute? „Ich habe meine Ernährung komplett umgekrempelt, backe jetzt das Brot mit hochwertigem Mehl selbst, verzichte weitgehend auf Fleisch, esse viel mehr Gemüse und Ballaststoffe.“

Auch wenn er vermutet, dass seine Kinder ganz froh sind, wenn er wieder in München ist und nicht für die Familie „gesund kocht“, wie er im Scherz sagt. „Ich habe einfach am eigenen Leib erfahren, wie wichtig Ernährung ist, und möchte das meinen Kindern vorleben.“ Nicht nur bei sich selbst beobachtet er ein Umdenken, auch in der BMW Betriebsgastronomie: „Früher war die Schlange bei der Currywurst mit Pommes am längsten, inzwischen ist der Andrang bei den Salaten und vegetarischen Bowls oft am größten.
Da haben die Küchenchefs aber in den letzten Jahren auch wirklich tolle zusätzliche Angebote geschaffen, das ist super.“ Belehren möchte Florian Schwärzler aber in puncto Ernährung niemanden und dogmatisch sein will er auch nicht: „Beim Feuerwehrfest im Ort grille ich nach wie vor die Würstchen für die Gäste und der Metzger bei uns grüßt mich auch noch.“

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www.hausmed.de/kurs


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